B E R E N D S

„Wir dürfen uns von diesen Gedichten verzaubern lassen,
über Verstand und Verstehen hinaus.“

Ursula Haeusgen

Gründerin Lyrik Kabinett München


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WERKE (nur Print)

Lyrik

„Manchmal um uns Glas“ (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2021)
„Nach Durchsicht der Wolken“ (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2016)
„Lyrik vor der Linse“ (München: Privatdruck Daniella Jancsó, 2014)
„Erdabstoßung“ (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2010)
„Anderland“ (München: Privatdruck, 2007)

Sammelbände

„Mal deine Wünsche in den Himmel. Kunst und Gedichte für Kinder und Erwachsene“ (München: Prestel Verlag, 2023)
„meine drei lyrischen ichs 2012 – 22“ (München: mdli, 2022)
„Mixtape: Seite B“ (Schönebeck: Moloko Print, 2021)
„Im Grunde wäre ich lieber Gedicht. Drei Jahrzehnte Poesie. Eine Anthologie“ (München: Carl Hanser Verlag, 2019)
„Die Nadelwälder dunkeln fort im Osten. Deutschsprachige Gedichte über Finnland und die Finnen“ (Grevenbroich: Heiner Labonde Verlag, 2019)
„Flugschrift. Gedichte gegen Rassismus“ (Ulm: Verein zur Pflege historischer Druckverfahren e.V. / Literatursalon Donau, 2019)
„Bibliotheken der Dichter. Eine Auswahl deutschsprachiger Bibliotheksgedichte“ (Leipzig: Engelsdorfer Verlag, 2016)
„Mal deine Wünsche in den Himmel. Kunst und Gedichte für Kinder und Erwachsene“ (München: Prestel Verlag, 2012)
„Bad Ragartz Katalog zur 5. Schweizerischen Triennale der Skulptur in Bad Ragaz und Vaduz“ (Bad Ragaz: E. und R. Hohmeister, 2012)
„Ein Bild von einem Gedicht: Alle Poetryletter 2012“ (Hamburg: Fixpoetry Verlag, 2012)
„Der deutsche Lyrikkalender 2012“ (Bertem / Belgien: Alhambra Publishing, 2011)

Zeitschriften

Sinn und Form 73. Jg. / Heft 6 (Berlin: Akademie der Künste, 2021)
Stadtgelichter Nr. 12 (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2021)
Literatur in Bayern Nr. 142 (München: Allitera Verlag, 2020)
Stadtgelichter Nr. 10 (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2020)
Literatur in Bayern Nr. 136 (München: Allitera Verlag, 2019)
Literatur in Bayern Nr. 135 (München: Allitera Verlag, 2019)
Stadtgelichter Nr. 7 (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2019)
Signum 20. Jg. / Heft 1 (Dresden: Signum e.V., 2019)
Stadtgelichter Nr. 6 (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2018)
Signum 19. Jg. / Heft 1 (Dresden: Signum e.V., 2018)
Stadtgelichter Nr. 4 (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2017)
Stadtgelichter Nr. 1 (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2016)
Signum 17. Jg. / Heft 1 (Dresden: Signum e.V., 2016)
Signum 16. Jg. / Heft 1 (Dresden: Signum e.V., 2015)
außer.dem 21 (München: p.l.o.t. e.V., 2014)
Signum 13. Jg. / Heft 2 (Dresden: Signum e.V., 2012)
Babel XIII (Denklingen: Babel, 2003)
Gate #7 (Brühl: Gate Magazine by Bussard Journal, 1999)

Einblattdrucke

„Auf Reisen“ (Wenzendorf: Edition 19/05, 2014); Holzschnitt von Heike Küster, Bleisatz von Ralf Zühlke; Auflage: 24 Ex.
„Poetryletter #229“ bei fixpoetry.com (Berlin: Horlemann Verlag, 2012); Künstlerin: Korinna Feierabend
„Gesetz“ (Wenzendorf: Privatdruck, 2011); Linolschnitt von Heike Küster; Auflage: 25 Ex.

Übersetzungen

P. J. Blumenthal, drei Gedichte aus „Tiresias-Monologues“ (München: Privatdruck, 2012)
István Géher, „In Jahre gegossene Jahre“ (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2012)
Gabriel Levin, „Unterm Zedernhimmel“ (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2009)

Rezensionen

seit 2010 im „Jahrbuch für finnisch-deutsche Literaturbeziehungen“ (Helsinki: Deutsche Bibliothek):
-Holmberg, Niillas. Barfuß. 55/2023, S. 139-142.
-Wolken verschwinden, fliegen zum blauen Licht. Samische Lyrik von Joik bis Rap. 52/2020, S. 192-195.
-Aikio, Inger-Mari. Sahne für die Sonne. 51/2019, S. 180-181.
-Lukkari, Rauni Magga – Aikio-Arianaick, Inger-Mari. Erbmütter, Welttöchter. 47/2015, S. 133-136.
-Inkala, Jouni. Der Gedankenstrich eines Augenblicks. 47/2015, S. 133-136.
-Timar, Josef. Camera poetica. 45/2013, S. 235-137.
-Paasilinna, Arto. Die wundersame Reise einer finnischen Gebetsmühle [Rietas rukousmylly]. 44/2012, S.215-217.
-Feiring, Sami – Eilers, Alexander (Hgg.). Worte sind Taten: Neue finnische Aphorismen. 43/2011, S. 229-231.
-Rönkä, Matti. Entfernte Verwandte [Isä, poika ja paha henki]. 43/2011, S.209-211.
-Holappa, Pentti. Ein obdachloser Gedanke [Koditon ajatus]. 42/2010, S. 194-196.
Signum 13. Jg. / Heft 1 (Dresden: Signum e.V., 2012) Rezension zu Olaf Velte „Schindäcker rauhe Gärten“

Anderes

Tiger Willi, „As Lebn is a Schindermatz“ (München: Allitera Verlag, 2021); Beitrag
Wilhelm Holderied, „Die Ufer im Verborgenen“ (Erbach: R. le Roux GmbH, 2020); Beitrag
Bert Strebe, „Rauhtier“ (Wenzendorf: Stadtlichter Presse, 2012); Nachwort


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ANdere SICHTEN

Dagmar Nick zu Erdabstoßung:
„… Ihre schönen, schwierigen, berührenden Gedichte – eine Überraschung! Ich habe viele vereinzelte Stunden (meist abends) damit verbracht, nachdenklich und wißbegierig. Man kann sie nicht so einfach hintereinander lesen. Am Ende kehre ich zu der Gruppe „Gesänge“ zurück (oder heim). Auch zu „Jene unbekannte Sprache“ – ein vollkommenes Gedicht. …“

Ursula Haeusgen (Lyrik Kabinett München) zu Erdabstoßung:
„Wir dürfen uns von diesen Gedichten verzaubern lassen, über Verstand und Verstehen hinaus.“

danwillschreiben (22. Dezember 2012 – Bewertung bei Amazon):
„Geheimtip für unkonventionelle zeitgenössische Lyrik – Kein modischer Schnickschnack, kein Versuch dem Markt zu genügen. Vielmehr atmen diese Gedichte Innovation, Eigenheit und Wahrhaftigkeit. Jedes der Gedichte scheint ein eigener Kosmos mit eigenen Gesetzmäßigkeiten zu sein.“

„Zum Beispiel Hiob oder von der „Sprache, die uns denkt““ – Uwe Claus zu „Nach Durchsicht der Wolken“; in: Signum 19. Jg. / Heft 1 (Dresden: Signum e.V., 2018) [S. 158 / 159]:
„… Scheinbar hermetische Texte, befremdliche Bild-Collagen brechen plötzlich auf und eine wundervoll poetische Welt kommt zum Vorschein, auf den Kopf gestellte Formulierungen entknoten sich zu tiefen Wahrheiten … Wolfgang Berends dreht sich mit seinen Texten nicht im Kreis. Er klopft unsere Sprache ab. Manchmal auch unter Zuhilfenahme von Klassikern wie Ödipus oder Stifter … Poesie ist sein Zauberwort, um die Magie des Alltags festzuhalten. …“

aus: Literaturgeschichte Münchens, Lyrischer Reichtum der „mittleren“ Generationen von Pia-Elisabeth Leuschner, Seite 590, (Regensburg: Verlag Friedrich Pustet, 2019):
„Mit dem Lakonismus der Archaik beobachtet Wolfgang Berends „das Ineinandergreifen äußerer und innerer Landschaften“ und betreibt Ursachenforschung menschlichen Handelns. Sein zweiter Band Nach Durchsicht der Wolken (2016) öffnet sich zunehmend einer Wahrnehmung sozialer Kontexte (der Familie oder des Literaturbetriebs), die Sichtweise verdüstert sich. Das poetische Telos, sich der lebendigen Tradition einer mit Emotionen gleichursprünglichen Sprache einzuschreiben, erscheint nur mehr performativ, im Modus kantig bild-dichten Fragens, möglich.“

aus: Literatur in Bayern Nr. 142, von Pia-Elisabeth Leuschner, Seite 13, (München: Allitera Verlag, 2020):
„… Auch an der „Pinselspitze“ des Dichters entstehen Leben, Tod und Zeit: in uns, als gesteigertes Bewusstsein dieser Grundkoordinaten unseres Daseins. Infolge unserer vorwärts wie rückwärts so nebelbeschränkten Sicht werden wir zwar nie wissen, ob es ein Lesen nach dem Tod gibt. Dafür aber lässt uns große, facettenreiche Kunst immer neu erfahren, was Berends‘ Gedicht zudem in die Form einer prägnanten Erkenntnis fasst. …“


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POETIK

Mein Schreiben bedient keine Utopien, es bietet den Raum dafür. Es ist der Versuch, mittels Poesie die Sprache ihrem Thema auszusetzen:

SEHNERV